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FQI 2.0 - Beiträge des Froschungsnetzwerkes Gesundheit

Kümmerer für attraktive Beschäftigungsbedingungen in der Pflege

Für das Handlungsfeld 3 „Attraktive Beschäftigungsbedingungen“ ist das Forschungsnetzwerk Gesundheit Ansprechpartner. Um das Teilhandlungsfeld „Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten erhalten und stärken“ kümmert sich Andrea Kuhn federführend. Der Auftrag lautet: „Als ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der pflegerischen Versorgung von morgen gilt die Erhaltung und Stärkung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Pflegekräfte in Krankenhäusern sowie Einrichtungen der ambulanten und stationären Langzeitpflege. Neben entsprechenden Weiterbildungen sollen gezielt fördernde, präventive sowie rehabilitative Angebote des betrieblichen Gesundheitsmanagements für die Beschäftigten in der Pflege weiterentwickelt, bedarfsorientiert angeboten und bekannt gemacht werden. Dazu zählen auch Angebote, die auf eine alternsgerechte Gestaltung der Arbeitsbedingungen in der Pflege abzielen“ (FQI 2.0 S. 40).

Die Tagungsreihe Geusndheitsförderung und Prävention in der Pflege

Als erstes Angebot wurde eine landesweite Fachtagung etabliert, die jährlich wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxisbeispiele zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) behandelt, damit die Pflegefachpersonen ihre Arbeitsaufgaben erfolgreich bewältigen können und ihre Gesundheit erhalten wird. Zudem wird ein Netzwerk der Akteure im Themenfeld BGM gefördert (vgl. ebd.).

Die Umsetzung der Fachtagung entwickelte sich dynamisch: Als die Unfallkasse Rheinland-Pfalz im Rahmen der Arbeitssitzungen zur Vereinbarung im November 2017 für die Idee einer gemeinsamen Fachtagung in Rheinland-Pfalz warb, konnte Netzwerkkoordinatorin Andrea Kuhn mit ihrer Fachexpertise im Bereich Gesundheitsförderung und Pflege die Unfallversicherer davon überzeugen, dass das Forschungsnetzwerk Gesundheit ein kompetenter Kooperationspartner für ihre Anliegen wäre. In weiteren Abstimmungsschleifen mit der Berufsgenossenschaft kristallisierte sich die Hochschule in Ludwigshafen als gut geeigneter Tagungsort heraus. Als weiterer Kooperationspartner konnte die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz gewonnen werden, die als Selbstverwaltungsorgan der professionellen Pflege ein hohes Interesse in der Gesunderhaltung der Pflegefachpersonen hat und zudem mit dem Kammermagazin und ihren Newsletter über den direkten Draht zu ihren Mitgliedern verfügt. Unterdessen entwickelte sch aus der Auftaktveranstaltung die Tagungsreihe Geusndheitsförderung und Prävention in der Pflege, weitere Informationen zur vergangenen Tagung in 2019 und zur kommenden Tagung am 13.02.2020 finden Sie hier.

Projekte zur Gesundheitsförderung

Der zweite verabredete Beitrag hat ebenfalls großes Potential für das Forschungsnetzwerk Gesundheit, er lautet: „Die Hochschulen setzen sich vor dem Hintergrund der Fachkräfteinitiative verstärkt mit den Kontexten von Arbeitsbedingungen und Versorgungsqualität in der Pflege auseinander und beteiligen sich an Projekten und Netzwerkbildungen mit den Themenschwerpunkten Prävention, Gesundheitsförderung und Rehabilitation der Beschäftigten in der Pflege“(ebd. S. 41).

Projektbegleitung und Evaluation der Entbürokratisierung der Pflege

Zur „Entbürokratisierung der Pflege“, einem Teilhandlungsfeld des Handlungsfelds 3 „Attraktive Beschäftigungsbedingungen“,steht zu lesen: „Die Hochschulen begleiten und evaluieren innovative Projekte zur Verschlankung unnötiger bürokratischer und administrativer Vorgänge. Sie fördern die nötigen Entwicklungs- und Weiterbildungsprozesse digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien in der Pflege. Darüber hinaus unterstützen sie eine kompetenzorientierte interdisziplinäre professionelle Zusammenarbeit, z.B. beim Abbau ressourcenintensiver Mehrfachdokumentationen der einzelnen Berufsgruppen im Gesundheitsbereich“ (ebd. S. 39).

Dieser Beitrag spiegelt die Kompetenzen des Forschungsnetzwerkes in seiner internen und externen Vernetzung und bietet ideale Andockpunkte zur Entwicklung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die die Pflegepraxis entlasten und unterstützen. Deshalb gelang es, den Text in enger Abstimmung mit dem Präsidenten der Hochschule und im Konsens mit den FQI- Akteuren der anderen rheinland-pfälzischen Hochschulen in die Vereinbarung einzubringen. Das Forschungsnetzwerk Gesundheit arbeitet bereits an mehreren Antragskonzeptionen für entsprechende Forschungsprojekte.

Kontakt

Frau Andrea Kuhn
Forschungsnetzwerk Gesundheit
Netzwerkskoordinatorin

Ernst-Boehe-Straße 4
67059 Ludwigshafen

+49 (0) 621/5203-244

+49 (0) 152/21884938

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